Ich bin jetzt in den Behinderten Werkstätten im Berufsbildungsbereich (BBB)

§§ 68 ff SGB XII Umfang der Leistungen, Hilfe zur Weiterführung des Haushalts, Altenhilfe, Blindenhilfe, Hilfe in sonstigen Lebenslagen, Bestattungskosten...

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Black1
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Ich bin jetzt in den Behinderten Werkstätten im Berufsbildungsbereich (BBB)

Ungelesener Beitragvon Black1 » 07.02.2019, 18:23

Hallo zusammen

Also ich bin über 40 Jahre alt, und habe auch schon für längere Zeit gearbeitet, und habe sehr viele Erfahrungen gesammelt. Ich habe eine volle EM-Rente und bekomme noch Übergangsgeld dazu. Ich bin jetzt im BBB 1. Monat, und zurzeit haben wir kein Personal für das BBB, also ich bin jetzt zurzeit im Arbeitsbereich.

So hätte mal ein paar Fragen:

Wozu ist es wichtig dass man das BBB macht, da kann man gleich eine Ausbildung machen, wäre besser?

Müssen / sollten die nicht behindert sind auch das BBB machen, wenn es nicht so ist, warum müssen die es nicht machen aber wir?

Da ich im Arbeitsbereich bin und bekomme noch kein Geld.

Ich habe jetzt nur 20 Euro mehr wie im Hartz 4, das ist doch nicht rechtens, normal sollte ich schon mehr haben, und dafür arbeite ich auch.

Leider kann ich nix mehr dazuverdienen, also ich kann nicht mal einen Minijob machen, außer ich bekomme kein Übergangsgeld mehr, dann schon, ich kann nur unter 3 Stunden arbeiten, einfach blöd, ob ich dann mehr in der Tasche habe, das ist die Frage.

Wer arbeitet sollte auch einen Lohn bekommen, leider kann ich in den ersten 2 Jahre wo ich das BBB mache bekomme ich nix, gerade da wird das Geld nicht angerechnet, und hätte die Möglichkeit noch was dazuverdienen, das ich auch mehr habe.
Lieber möchte ich das Geld verdienen, wie wenn es von Staat kommt.

Was kann man noch machen…..?

CuttySark
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Re: Ich bin jetzt in den Behinderten Werkstätten im Berufsbildungsbereich (BBB)

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 08.02.2019, 06:41

Moin, Moin Back1,

ich bin ehrlich gesagt völlig erstaunt, welch Fragen Du uns stellst, denn Deine Fragen hättest Du doch vor Beginn der Maßnahme mit Deinem Betreuer, der Rentenversicherung und oder dem Jobcenter abklären sollen. Ich gehe von der Voraussetzung aus, dass Du als Behinderter im SoVD oder VDK bist, die absolut neutral betreuen, beraten. Du musst Verträge in den Händen haben und die Ziele der Maßnahme müssen mit Dir besprochen worden sein, genauso wie die finanziellen Dinge.

Warum hast Du der Maßnahme zugestimmt?

Berufsbildungsbereich

Ziel des Berufsbildungsbereichs ist es, den Menschen mit Handicap so in seiner Persönlichkeitsentwicklung und Leistungsfähigkeit zu fördern, dass es ihm möglich wird, einer geeigneten Beschäftigung in der Werkstatt oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nachzugehen. Dies geschieht anhand eines individuell abgestimmten beruflichen Bildungsplanes.

Wichtig ist, die Stärken des Einzelnen weiter auszubauen und seine Defizite zu verringern. Damit wird das Selbstwertgefühl des behinderten Menschen gestärkt und die Entwicklung seines Sozial- und Arbeitsverhaltens unterstützt.

Angebote zum Training von lebenspraktischen Fertigkeiten (Umgang mit Geld, Einkaufen, Kochen, Körper- und Gesundheitspflege u. v. m.) ergänzen arbeitsbegleitend die Maßnahme (Exkursionen, Firmenbesichtigungen, Messebesuche u. a.).

Der Berufsbildungsbereich ist auf minimal 12 Monate angelegt und kann bis auf maximal 24 Monate verlängert werden. Nach dem Berufsbildungsbereich folgt der Wechsel in einen geeigneten Arbeitsbereich der Werkstatt, sofern (noch) keine Eingliederung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt möglich ist.


Liebe Grüße
Rolf
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Black1
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Re: Ich bin jetzt in den Behinderten Werkstätten im Berufsbildungsbereich (BBB)

Ungelesener Beitragvon Black1 » 08.02.2019, 06:58

Hallo Rolf

Danke erst mal

Also erst mal möchte ich arbeiten und nicht irgendwelche Maßnahmen machen, habe ich schon genug gehabt.

Also besser wenn an zuhause hockt oder das man Hartz 4 bekommt, nur wenn man nur 20 Euro mehr bekommt, das ist schwach. Und es wird auch in den renten eingezahlt.

Achja auf dem ersten Arbeitsmarkt wird es schwer, habe schon alles versucht das ich eine Arbeitsstelle bekomme.

Gruß
Black1
Zuletzt geändert von Black1 am 08.02.2019, 07:02, insgesamt 2-mal geändert.

Heinrich
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Re: Ich bin jetzt in den Behinderten Werkstätten im Berufsbildungsbereich (BBB)

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 08.02.2019, 08:29

Hallo Black1,

ich verstehe nicht viel von Behinderten-Werkstätten. Wenn Du dort jedoch unzufrieden bist, dann solltest Du Dich vor Ort beraten lassen, was sich ggf. ändern läßt.

Für eine Beratung mußt Du nicht zwingend Mitglied in einem Verein sein. Das ist Blödsinn.

Eine kostenlose Sozialberatungsstelle sollte es auch bei Dir vor Ort geben. Einfach mal danach googeln ;-)

Evtl. stell' beim Amtsgericht einen Antrag auf Beratungshilfe: https://de.wikipedia.org/wiki/Beratungshilfe und laß' Dich von einem Anwalt beraten. Je nach 'Schwere' der Situation sozusagen ;-)

Daß Du arbeiten willst, anstatt zu Hause rumzuhocken, kann ich verstehen. Wenn Du jedoch einen Minijob finden solltest, werden Dir leider bei Bezug von Sozialhilfe 70% Deines Lohns auf die Sozialhilfe angerechnet. Das heißt, Dir bleibt etwas mehr als ein Viertel über.

H.
Ich bin La-la-laie, und meine Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung und/oder Einschätzung zur jeweiligen Situation dar, bzw. schildere ich, was ich selbst in der jeweiligen Situation tun würde.

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Re: Ich bin jetzt in den Behinderten Werkstätten im Berufsbildungsbereich (BBB)

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 08.02.2019, 11:27

Moin, Moin Black1,

ist die Beratung irgendwie an Dir vorbeigegangen? Das finde ich, hätte im Wege der Beratung vorher geklärt werden müssen. Du stellst hier Fragen und klärst uns nicht gleichzeitig auf, was Du bislang gemacht hast, welche Bildungsabschlüsse vorliegen, voran Du erkrankt bist und welche Lebensziele Du verfolgst.

Es wird ja nicht just for fun sein, dass Du eine Rente beziehst und nur 3 Stunden arbeitsfähig bist. Besteht die Chance, dass sich Dein Gesundheitszustand bessert? Für mich wäre es logisch zuerst einmal eine "Lebensplanung" zu machen, auf der Du aufbauen kannst. Den Weg über den SoVD oder VDK habe ich selbst als einen interessanten Weg gesehen und Du fachlich für wenig Geld qualifiziert beraten wirst. (Bei eigenem Einkommen durch Einkommensanrechnung sogar kostenlos).

Ich denke einen Anwalt aufzusuchen bringt nichts, weil Du in diesem Moment eine mehr fachkundige Beratung brauchst, die Dir Perspektiven aufzeichnet über die Du Dir dann Gedanken machen musst.

Melde Dich!

Liebe Grüße
Rolf
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Re: Ich bin jetzt in den Behinderten Werkstätten im Berufsbildungsbereich (BBB)

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 08.02.2019, 11:31

Moin Heinrich,

wer von uns schrieb denn, dass er um beraten zu werden zwingend in einem Verein sein muss? <Für eine Beratung mußt Du nicht zwingend Mitglied in einem Verein sein. Das ist Blödsinn.> Das hat hier niemand geschrieben.

LG Rolf
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Black1
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Re: Ich bin jetzt in den Behinderten Werkstätten im Berufsbildungsbereich (BBB)

Ungelesener Beitragvon Black1 » 08.02.2019, 17:05

Hallo Heinrich

Also ich habe erst mal die Behinderten Werkstätten angeschaut, mit meine Eltern, und alles besprochen. Ich habe dann eine Woche ein Praktikum gemacht, und es hat mir sehr gut gefallen, und möchte auch drinnen bleiben, weil ich vielleicht keine Möglichkeit mehr habe auf dem 1. Arbeitsmarkt keine Arbeitsstelle mehr bekomme, und ob ich durch die Behinderten Werkstätten die Möglichkeit habe einen Arbeitsplatz zu bekommen, ist schwer zu sagen, und ob ich die richtige Förderung bekomme, das ich auf den 1. Arbeitsmarkt wieder arbeiten kann?? Das BBB hilft mir nicht weiter, weil es nicht mit dem zu tun hat wenn ich einen Außenplatz habe, weil die machen viel was anders. Und noch was man wird wieder gezwungen das zu machen, und das gefällt mir nicht, ich weiss das sind Gesetzlich so vorgeschrieben.......

Ich bin ja froh das ich da drinnen bin in den Behinderten Werkstätten, das sind Leute drinnen wie ich, lernbehindert, oder die Psychisch krank sind, sonst sind alle normale Leute, also die sind und ich auch nicht Schwerstbehindert.

Hallo Rolf

Also Sozialhilfe habe ich schon beantragt, die haben es abgelehnt weil ich mehr Vermögen habe, und möchte auch nicht Sozialhilfe haben. Lieber möchte ich das Geld verdienen, und möchte nicht vom Staat Leben... Ganz einfach.

Gruß
Black1
Zuletzt geändert von Black1 am 08.02.2019, 17:15, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Ich bin jetzt in den Behinderten Werkstätten im Berufsbildungsbereich (BBB)

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 08.02.2019, 17:40

Moin Black1,

dann sei doch froh und handele. Schicke dem Herrn im Himmel Lobgesänge ob der Ablehnung. Dann informiere Dich bei Immobilienmaklern, wie Sie Banken haben. Kaufe Dir eine Eigentumswohnung und setze Dein "Vermögen" als Tilgung ein, so zahlt Dir der Staat die kompletten Zinsen. Das ist sinnvoller als das Geld scheibchenweise zu verfrühstücken. So kann Dir niemand Vorwürfe machen, dass Du das Geld verpulvert hast. Das musst Du aber sehr überlegt machen. Nimm Dir VW in der Porsche Übernahme als Beispiel. So macht ein Mensch intelligente Geschäfte.

Niemand will Dich dran zu hindern einer Arbeit nachzugehen. John Davison Rockefeller sagte: „Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten.“ Und dann möchte ich Dir noch einen Ausspruch des römischen Kaisers Vespasian ans Herz legen: Pecunia non olet - Geld stinkt nicht. Der Geruch ist gleich, egal ob Du dafür selber geschuftet hast oder ob das Geld Dir vom Sozialamt zugeflossen ist.

Handele so, wie Du es möchtest. Im Zweifelsfall gebe ich Dir gern meine Kontonummer, mir ist es egal von wem mein Geldzufluss kommt.

Liebe Grüße
Rolf
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Re: Ich bin jetzt in den Behinderten Werkstätten im Berufsbildungsbereich (BBB)

Ungelesener Beitragvon Black1 » 09.02.2019, 17:43

Hallo zusammen

Was sollte ich jetzt machen, sollte ich jetzt die 2 Jahre machen,und habe nicht viel Geld. Und im 3. Jahr bin ich dann im Arbeitsbereich. Oder ich habe mehr davon wenn ich 2 Jahre eine Ausbildung mache. Normal kann ich auch zu Hause bleiben... Oder ich versuche das ich kein Übergangsgeld mehr bekomme, und werde einen Minijob suchen, und arbeite unter 3 Stunden? Das wird nicht einfach sein...
Und verdiene um die 300 / 400 Euro das ich mehr habe?

Gruß
Black1
Zuletzt geändert von Black1 am 09.02.2019, 17:57, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Ich bin jetzt in den Behinderten Werkstätten im Berufsbildungsbereich (BBB)

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 09.02.2019, 20:46

Moin, Moin Black1,

Du fragst uns, was Du jetzt machen sollst? Irgendwie lustig.............. Hier kennt Dich niemand, wie soll dann jemand einen Rat aussprechen? Die Meinungsbildung musst Du schon selber treffen, dann kannst Du uns fragen, wie Du Dein Ziel erreichen könntest.

Vom Elternhaus her hätte ich nie arbeiten müssen, wenn ich krank gewesen wäre. Ich hätte mein Leben an Bildungseinrichtungen verbringen können und hätte auch moralisch/menschlich nie Schwierigkeiten damit bekommen, als Geldempfänger zu leben.

Konkretisiere Deine Fragestellung, nachdem Du weißt, was Du willst.

Liebe Grüße
Rolf
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