Fälschlicherweise Geld vom Bezirk bekommen

Notwendiger Lebensunterhalt, Regelbedarf, Inhalt der Regelsätze (§§ 27, 28 SGB XII)

Moderator: Regelteam

JulianW
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Fälschlicherweise Geld vom Bezirk bekommen

Ungelesener Beitragvon JulianW » 09.12.2018, 13:59

Hallo!

Ich bekomme aufstockende Lebenshilfe zu meiner privaten Erwerbsunfähigkeitsrente. D.h. Miete, Nebenkosten etc. zahle ich selbst. Die Aufstockung bekomme ich da ich mit meinen Einnahmen ein gutes Stück unter der Grenze liege.
Jetzt habe ich am selben Tag mehrere Überweisungen vom Bezirk bekommen, die in der Betreffzeile Posten wie Nebenkosten, Miete etc. haben. Das Ganze sieht nach einem freaky EDV Fehler aus, oder als wäre ein Sachbearbeiter ein paarmal auf der Tastatur ausgerutscht, oder ich habe auf einmal Rückzahlungen für Ansprüche gekriegt, die ich nie beantratgt habe und nun bewilligt wurden.

Würdet ihr dem Bezirk Bescheid sagen oder erstmal davon ausgehen, das alles seine Richtigkeit hat? Falls das wirklich fälschlich überwiesen wurde, was ist die Verjährungsfrist in der der Bezirk das Geld zurückfordern kann?

Vielen Dank für etwaige Antworten, ich hoffe mir kann jemand helfen.

CuttySark
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Re: Fälschlicherweise Geld vom Bezirk bekommen

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 09.12.2018, 15:35

Moin, Moin JulianW,

Amt informieren und um Prüfung bitten.

Liebe Grüße
Rolf
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Herr Larsson
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Re: Fälschlicherweise Geld vom Bezirk bekommen

Ungelesener Beitragvon Herr Larsson » 09.12.2018, 15:47

Ehrlich währt am längsten.

CuttySark
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Re: Fälschlicherweise Geld vom Bezirk bekommen

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 09.12.2018, 17:34

Moin, Moin Herr Larsson,

stimmt, Ehrlichkeit währt am längsten, dass können auch Walter-Leissler Kiep, Helmut Kohl, Otto Graf Lambsdorff bestätigen. In die Affäre waren einige Politiker und Institutionen verwickelt, darunter Wolfgang Schäuble, Max Strauß, Roland Koch, Manfred Kanther, der Süßwarenhersteller Ferrero und Thyssen.

Liebe Grüße
Rolf
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Heinrich
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Re: Fälschlicherweise Geld vom Bezirk bekommen

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 10.12.2018, 04:47

Hallo JulianW,

Du solltest sofort eine schriftliche Mitteilung ans Amt richten, in welcher Du auf die Zahlungseingänge hinweist, die Du nicht zuordnen kannst! Fotokopien der entspr. Kontoauszüge beilegen und dann abwarten.

Deiner Frage nach der Verjährungsfrist entnehme ich jedoch, daß Dir diese Lösung evtl. nicht behagt und weise Dich darauf hin, daß Du m.M.n. durch Nicht-Melden Deine Mitwirkungspflichten verletzt und Dich ggf. sogar strafbar machst.

H.
Ich bin La-la-laie, und meine Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung und/oder Einschätzung zur jeweiligen Situation dar, bzw. schildere ich, was ich selbst in der jeweiligen Situation tun würde.

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Re: Fälschlicherweise Geld vom Bezirk bekommen

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 10.12.2018, 09:38

Moin Heinrich,

pinkel Dir bitte nicht ins Höschen. Helmut Kohl ist nicht bestraft worden, warum sollte JulianW bestraft werden?

https://tarneden-inhestern.de/rueckford ... stung.html

Ich denke, man kann sich schon darauf verlassen, dass Behördenmitarbeiter korrekt arbeiten und darf darauf vertrauen.

LG Rolf
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w12
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Re: Fälschlicherweise Geld vom Bezirk bekommen

Ungelesener Beitragvon w12 » 10.12.2018, 09:57

Hallo

Da die Überzahlungen so offensichtlich sind, bekommt nur jemand, der nicht mehr alleine seine Wohnung im nüchternen Zustand finden kann, Vertrauensschutz.

Warum mehrfach gezahlt worden ist, wissen wir natürlich nicht.
Aber ich würde damit rechnen, dass mit der nächsten Abrechnung der NK ggf. Problem entstehen können.

10 Jahre zu hoffen, eine lange Zeit.

Gruß
w12
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Re: Fälschlicherweise Geld vom Bezirk bekommen

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 10.12.2018, 10:29

Moin, Moin w12,

Christ scheinst Du nicht zu sein, denn die warten bereits 2018 Jahre lang..........

Liebe Grüße
Rolf
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JulianW
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Re: Fälschlicherweise Geld vom Bezirk bekommen

Ungelesener Beitragvon JulianW » 10.12.2018, 13:55

Danke für die Antworten.

Wenns interessiert, ich hab dem Amt Bescheid gesagt.


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