Höchstgröße von Wohneigentum

Hilfen zu Unterkunft und Heizung (§ 29 SGB XII)

Moderator: Regelteam

CuttySark
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Re: Höchstgröße von Wohneigentum

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 17.08.2019, 11:07

Moin Diät,

dann zahlst Du selber. Kannst du ach das nicht, so lässt Du den Besitz verwerten.
Im Grundegenommen ganz einfach.

LG Rolf
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Die von mir gemachten Äußerungen und Kommentare sowie eigene Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider und stellen auch keine Rechtsberatung dar oder ersetzen eine solche.

Diät
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Re: Höchstgröße von Wohneigentum

Ungelesener Beitragvon Diät » 18.08.2019, 09:47

Was soll ich jetzt bezahlen?

Heinrich
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Re: Höchstgröße von Wohneigentum

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 18.08.2019, 10:03

Hallo "Diät",

Diät hat geschrieben:Das Amt für soziale Sicherung schrieb mir, meine Grundsicherung ist kein Einkommen. Insofern kommt keine Erstattung in Frage.

um die Beiträge für Sozialverbände "erstattet" zu bekommen, brauchst Du als Sozialhilfeempfänger ein 'richtiges' Einkomme. Wie z.B. Rente oder einen Nebenjob. Ansonsten gibt's keine "Erstattung".

H.
Ich bin La-la-laie, und meine Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung und/oder Einschätzung zur jeweiligen Situation dar, bzw. schildere ich, was ich selbst in der jeweiligen Situation tun würde.

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Re: Höchstgröße von Wohneigentum

Ungelesener Beitragvon Diät » 18.08.2019, 11:41

Hallo CuttySark,
viel wichtiger ist ja die Frage der Verwertung einer plötzlich geerbten oder geschenkten Immobilie oder meintest du mit Verwertung auch nur die Beiträge zu einem Sozialverband?

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Re: Höchstgröße von Wohneigentum

Ungelesener Beitragvon Diät » 18.08.2019, 11:57

Genau so wichtig für die anrechnungsfreie Höchstgröße ist der anrechnungsfreie Wert einer selbstgenutzten Immobilie. Viersen hat veröffentlicht, bei einem Haus für vier Personen ist der angemessene Wert über 190000 €. Könnte es sein, dass für mich eine nicht zu große Eigentumswohnung in Duisburg für unter 25000 € angemessen wäre? Das mit unerlaubtem Vermögenszuwachs habe ich nicht richtig verstanden, wenn das Vermögen die angemessene Eigentumswohnung zur sofortigen Eigennutzung wäre. Die Nurzulässigkeit von Vermögen auf Erwerbsarbeit basierend bezieht sich nach meinem Verständnis nur auf Bargeld. Auch hatte ich ja den Gedanken, man verzichtet mit der Eigentumswohnung in der neuen Gemeinde kurz auf die Grundsicherung, um sie dann doch wieder nun trotz der angemessenen Eigentumswohnung neu zu beantragen.

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Re: Höchstgröße von Wohneigentum

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 18.08.2019, 13:53

Moin diät,

solltest Du mit Deinen Rechtsberatern besprechen.
Sie werden Dir gegen Bezahlung gern Auskunft geben.

Liebe Grüße
Rolf
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Re: Höchstgröße von Wohneigentum

Ungelesener Beitragvon Diät » 18.08.2019, 14:47

Ich erhalte als Grundsicherungsempfänger kostenlose Rechtsberatungsgutscheine.

CuttySark
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Re: Höchstgröße von Wohneigentum

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 18.08.2019, 18:13

Moin Diät,

mit 10 € bist Du aber trotzdem dabei.
Viel Freude!

Gruß
Rolf
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Re: Höchstgröße von Wohneigentum

Ungelesener Beitragvon Colloredo » 19.08.2019, 08:49

Hallo Diät,
also lebst du nur von Grundsicherung und hast gar keine Rente oder anderes Einkommen? Dann kann man den VDK Beitrag leider wirklich nicht absetzen / erstatten.
Wichtiger als die Größe einer Wohnung ist der Wert der Wohnung. Was im SGB XII ein Haus/eine Eigentumswohnung wert sein darf, ist leider von Ort zu Ort unterschiedlich. Manche Ämter haben feste Höchstbeträge, andere rechnen den Wert mit Bodenrichtwerten und örtlichen durchschnittlichen Kosten im Sozialen Wohnungsbau aus … da kann dir hier jemand allgemein eher nicht helfen. Hast du bei deinem Sozialamt mal nachgefragt? Wenn die einen festen Betrag haben, sollte es kein Problem sein, dass man den dir nennt.
Grüße, C.

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Re: Höchstgröße von Wohneigentum

Ungelesener Beitragvon Pete123 » 19.08.2019, 11:05

Es geht doch wohl darum das @Diät zur Zeit bereits mehr oder weniger lange Grundsicherung bezieht und jetzt ein großes Haus/Wohnung erbt wo Er/Sie gerne einziehen würde und dann anschließend weiter Grundsicherung beziehen möchte.
HINWEIS: Wer ein anrechenbares Einkommen (EU-Rente o.ä.) hat und Sozialhilfe oder Grundsicherung bezieht,der kann die Beiträge zum VdK oder SoVD in voller Höhe als Werbungskosten absetzen.Somit kostet die Mitgliedschaft keinen Cent.
Gruß Pete123 :)


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