Beratung für Hilfsempfänger

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Beratung für Hilfsempfänger

Ungelesener Beitragvon w12 » 24.07.2019, 12:34

Hallo

So ergab eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Matthias Höhn im Frühjahr, dass die Bundesregierung in den letzten fünf Jahren 716 Milliarden Euro für externe Berater ausgegeben hätte.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=53624

Und unsere armen SachbearbeiterInnen beim Jobcenter oder Sozialamt müssen das auch noch alleine mit erledigen.

Gruß
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Zuletzt geändert von w12 am 24.07.2019, 12:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Beratung für Hilfsempfänger

Ungelesener Beitragvon Ghostwriter » 24.07.2019, 16:08

Hallo W12,

auch Moderatoren / Administratoren sollten bei der Wahrheit bleiben (***grins***)......

.....denn die Beraterhonorare sind rd. 716 Millionen und nicht Milliarden €.

Gruß Ghostwriter

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Re: Beratung für Hilfsempfänger

Ungelesener Beitragvon w12 » 24.07.2019, 17:41

Hallo Ghostwriter

Ich habe den Link nicht manipuliert.
Die Zahl muss korrigiert worden sein.

Jetzt kommt der gravierende Unterschied zu unseren Politikern, der Moderator steht dennoch zu diesem Fehler und es gibt weitere Wahrheiten.

So ergab eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Matthias Höhn im Frühjahr, dass die Bundesregierung in den letzten fünf Jahren 716 Millionen Euro für externe Berater ausgegeben hätte. Die Grünen hakten nach und formulierten die Frage um. Nun waren es schon mehr als 722 Millionen Euro, die nur im Jahr 2017 für externe Berater ausgegeben wurden – eine Verfünffachung der Summe. Und selbst das ist nicht einmal die ganze Wahrheit, da das Verteidigungsministerium die gewünschten Zahlen angeblich innerhalb der gesetzten Frist nicht liefern konnte und daher nicht berücksichtigt wurde. Das hat Methode. Auch bei den aktuellen Zahlen von Matthias Höhn bleibt das Verteidigungsministerium mit der gleichen Begründung außen vor. Wenn man die kursierenden Zahlen des Bendlerblocks berücksichtigt, käme man auf jeden Fall auf eine Zahl von über einer Milliarde Euro pro Jahr.
Wie viele Beamte könnte man für eine Milliarde Euro einstellen? 15.000? Würde die Bundesregierung das ganze Geld nicht für qualitativ fragwürdige, wettbewerbsrechtlich problematische und ideologisch kontraproduktive externe Beratung ausgeben, könnte sie große Teile des eingekauften Know-hows in den eigenen Ministerien aufbauen und dort Entscheidungen herbeiführen, die nicht der Renditemaximierung privatwirtschaftlicher Firmen, sondern der Mehrung des Allgemeinwohls dienen. Doch wahrscheinlich bräuchte die Regierung eine teure Beratung, um diese simple Botschaft mitzubekommen. Und ein Berater, der unsinnige Beratung kritisiert, ist so etwas wie ein Frosch, der einen Sumpf trockenlegen will

https://www.nachdenkseiten.de/?p=53624

Vielleicht kann Frau von der Leyden noch etwas dazu steuern (Beratung der BW), aber sie wird ja jetzt keine Zeit mehr für die Vergangenheit haben.

Gruß
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