Grundsichrung und Sterbegeldversicherung

Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, Mehrbedarfe entsprechend § 30 SGB XII sowie die einmaligen Bedarfe; Kranken- und Pflegeversicherung,

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säm
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Grundsichrung und Sterbegeldversicherung

Ungelesener Beitragvon säm » 24.01.2019, 01:22

Hallo .Die Frage Lautet--------
Muss der Grundsicherungsträger meine Sterbegeldversicherung Zahlen?


Zum Sachverhalt

Ich bekomme Rente auf Lebenszeit 470 EU

Grundsicherung 297 EU

Hausrat und Haftpflicht Versicherung werden im übrigen auch übernommen .Auch erst nach Eintritt (Abschluss einer Versicherung während man schon Grundsicherung bekommt ) in die Grundsicherung, dennoch muss eine der günstigsten Versicherungen vorgelegt werden darf ein gewisses Budget nicht überschreiten . Je nach Kommune fällt dieser unterschiedlich aus. Reicht aber dennoch fürs alles wichtigste ,nur mal so am Rande gesagt. Selbst Namenhafte Versicherungen sind kein Problem. Das ganze erzählte mir mein Sachbearbeiter nachdem er die Stelle gewechselt hatte obwohl ich mich schon 2 Jahre in der Grundsicherung bei ihm befand. hmmmmmm
Immer wieder Witzig das die Unwissenheit der Menschlichkeit um Gelder zu Sparen dort an der Tagesordnung steht. Wohl nicht bei allen Bediensteten zum Glück.


Dar ich jetzt eine Sterbegeldversicherung abschließen möchte um meine Hinterbliebenen nicht zu Belasten zudem dem Stress und etlicher anderer Gründe, würde ich dies gerne tun. Mein Gesundheitszustand hält sich zwar Grenzen aber dennoch möchte ich das alles geklärt haben ,Wie Wo und von Wem usw. Es macht mir halt Sorgen.


Der Sachbearbeiter sowie die Vorgesetzte sagen ich dürfe eine bis in höhe von 7000 EU abschließen. (von Bonus und Überschüssen wurde noch nichts gesagt das erfrage ich noch , ob dies einschließlich sind was letztlich gar nicht schlüssig werden kann . Sind doch nur Prognosen).Auf die Frage mir das Schriftlich zu bestätigen wurde nur gelächelt und abgewandt geredet.???? Ich habe zweimal gefragt ob diese mir dann genauso Erstattet wird wie auch Hausrat und Haftpflicht ,dar diese Kosten von der Rente bezahlt werden bzw. fehlen und mit der Grundsicherung wieder ausgeglichen werden.

Zwei mal wurde mir gesagt das diese nicht von der Grundsicherung übernommen werden!!! Zusätzlich dem Satz beim Sachbearbeiter der vorher hier war ,war dies noch anders geregelt. Jetzt nicht mehr. ????? What


Ich brauche für meine Wünsche nur 4000 EU!! das wäre eine mit 11,24 EU im Monat--
Bereichern möchte ich mich nicht und ich weiß auch die Hilfe der Grundsicherung zu schätzen, aber gleiches Recht für alle Ziehe ich immer vor. Alles andere ist Dubios.

Zumal eine andere Sachbearbeiterin gesagt hat das es von der Grundsicherung übernommen wird. Mache ich keine Sterbegeldversicherung kommt das Amt am Ende sowieso für die Bestattung in günstigster Form auf . Und es erspart dem Amt auch Arbeit. Auf die Frage es werden ja Familienangehörige danach zu Kasse gebeten wurde nur gesagt das in der Ahnenforschung geschaut wird aber nicht zwingend ist. Trotzdem habe ich miterlebt wie der Sohn zur Kasse gebeten wurde als sein Vater verstarb. Die beiden hatten kein Kontakt mehr seit 50Jahren. Von daher ganz klar tun die Behörden es. Es sei den es ist kein Ahne mehr vorhanden oder Zahlungsunfähig.

Ich wäre für alle Antworten und Paragraphen usw. sehr Dankbar vlt. sehe ich das ganze ja auch falsch. ;)
Mit freundlichem Gruß

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Re: Grundsichrung und Sterbegeldversicherung

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 24.01.2019, 02:25

Moin säm,


Bestand die Versicherung vor Eintritt der Zahlung der Grundsicherungsleistung, so wird diese weiterbezahlt.
Bestand sie nicht, zahlst Du.


Liebe Grüße
Rolf
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säm
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Re: Grundsichrung und Sterbegeldversicherung

Ungelesener Beitragvon säm » 26.01.2019, 23:52

Vielen Dank schade hätte ich vorher Wissen müssen hmmmm

Christiane M.
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Re: Grundsichrung und Sterbegeldversicherung

Ungelesener Beitragvon Christiane M. » 27.01.2019, 21:00

CuttySark hat geschrieben:Moin säm,


Bestand die Versicherung vor Eintritt der Zahlung der Grundsicherungsleistung, so wird diese weiterbezahlt.
Bestand sie nicht, zahlst Du.


Liebe Grüße
Rolf


Dazu hätte ich gern folgendes gewusst: Wie verhält es sich in dem Fall, wenn man zwischendurch von der Grundsicherung auf Zeit ausscheidet und in dieser Zeit eine Sterbeversicherung abschließt, und zu einem späteren Zeitpunkt wieder Grundsicherung beantragt? Gilt das dann auch , dass das Amt dann die Beiträge übernimmt?
Ich mach mir nämlich über dieses Thema auch Gedanken,weil meine Gesundheit eh nicht mehr robust ist und ich bestimmt nicht alt werde.
Zuletzt geändert von Christiane M. am 27.01.2019, 21:03, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Grundsichrung und Sterbegeldversicherung

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 28.01.2019, 06:53

Moin Christina M.,

dazu kann ich Dir leider nichts sagen. Mich betrifft es auch. Ich hatte nicht bedacht erst die Sterbegeldversicherung abzuschließen und dann Sozialhilfe zu beantragen. Zum 1. Dezember bin ich aus der Sozialhilfe gefallen. Einen Wohngeldanspruch habe ich nicht, wie mir das Amt mitteilte.

Derzeit bin ich auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten, die sicherlich 200 € teurer sein werden, als meine bisherige Wohnung. Damit werde ich wieder bedürftig und dann, kommt diese Frage auf. Mir wurden 2 Zimmer und 60 qm im Wohnberechtigungsschein genehmigt. Vorbereitet habe ich schon alles: Schwerbehindertenausweis, Pflegestufe, ärztliche Bescheinigungen usw. Jetzt warte ich nur auf das Angebot für eine entsprechende Wohnung.

Liebe Grüße
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Re: Grundsichrung und Sterbegeldversicherung

Ungelesener Beitragvon w12 » 28.01.2019, 11:23

Hallo

Weder aus dem Gesetzestext noch aus der Begründung, geht hervor, dass der Abschluss vor dem “erstmaligen“ Antrag auf Sozialhilfe erfolgen musste.

Eine Übernahme als Bedarf kann nur erfolgen, wenn kein Einkommen vorhanden ist.
Die Höhe wird sicherlich strittig sein.

http://dipbt.bundestag.de/dip21/brd/2016/0541-16.pdf

Gruß
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Re: Grundsichrung und Sterbegeldversicherung

Ungelesener Beitragvon Colloredo » 28.01.2019, 14:56

säm hat geschrieben:Mache ich keine Sterbegeldversicherung kommt das Amt am Ende sowieso für die Bestattung in günstigster Form auf


Hallo Säm, nur mal so als Hinweis: nur weil du Grundsicherung beziehst, kommt das Amt nicht automatisch für deine Bestattungskosten auf. Es geht dann darum ob die Hinterbliebenen aus ihrem eigenen Einkommen und Vermögen die Bestattungskosten bezahlen können.
Grüße

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Re: Grundsichrung und Sterbegeldversicherung

Ungelesener Beitragvon Ghostwriter » 28.01.2019, 16:10

Hallo Cutty Sark,

so wie ich dein vielen Beiträge verstanden habe, bist du doch gar nicht mehr im Bezug von Leistungen nach SGB XII.

Deshalb verstehe ich nicht:

CuttySark hat geschrieben:Derzeit bin ich auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten, die sicherlich 200 € teurer sein werden, als meine bisherige Wohnung. Damit werde ich wieder bedürftig und dann, kommt diese Frage auf.


Wenn du dann wieder in die Bedürftigkeit rein rutscht, gelten doch auch wieder die Angemessenheitsgrenzen oder willst du direkt eine Kostensenkungsaufforderung riskieren?

Gruß vom GW

säm
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Re: Grundsichrung und Sterbegeldversicherung

Ungelesener Beitragvon säm » 29.01.2019, 02:24

@ Collerdo . Das ist mir klar hatte ja auch geschrieben das diese dann an die Familie gehen wenn dort einer Zahlungsfähig ist. Aber das liegt alles soweit im Ungewissen wer am Ende dafür aufkommt und wie hoch und der Stress, das ich es machen werde. Vorsorge halt damit es nicht zu Streitigkeiten kommt . Bin schon gespannt ob das Amt die Sterbegeldversicherung als Schonvermögen anrechnet. Denn dann sind die schief gewickelt bei 5000Eu die man insgesamt haben aufs Leben mit allen drum und dran haben darf. Das funktioniert so alles nicht. Wegen der Rückkaufswert Geschichte in der Versicherung. Aber bestätigen wollen die mir ja es auch nicht das ich eine Abschließen darf bis 7000 EU . Das ist echt Unseriös, wenn dann nach 20 Jahren gesagt wird (von einem neuen Sachbearbeiter im bestem Fall) …. ach Herr sowieso Sie haben insgesamt 3000 Eu in ihrer Mietwohnung Investiert und 2000 in ihrer Sterbegeldversicherung. Damit ist die Grenze erreicht nun müssen Sie etwas verleben und bla bla bla. Ich habe gelernt das die sich das so zurechtlegen wie die das gerade möchten. Wenn man jedoch ein Starkes Auftreten hat und sich vorher beließt und Gesetzeszüge vorlegt fangen die an einen Mensch achtvoller entgegen zu treten. Was letztlich ein Witz ist dar Unwissenheit hier echt groß geschrieben wird beim Träger. Zum Glück sind nicht alle Mitarbeiter so. Und ich weiß auch dort die Hilfe zu schätzen sowie hier! Vorsicht ist besser als Nachsicht ist der Satz der hier wirklich mehr als passt. Gruß an alle

säm
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Re: Grundsichrung und Sterbegeldversicherung

Ungelesener Beitragvon säm » 29.01.2019, 02:47

Christiane M. hat geschrieben:
CuttySark hat geschrieben:Moin säm,


Bestand die Versicherung vor Eintritt der Zahlung der Grundsicherungsleistung, so wird diese weiterbezahlt.
Bestand sie nicht, zahlst Du.


Liebe Grüße
Rolf


Dazu hätte ich gern folgendes gewusst: Wie verhält es sich in dem Fall, wenn man zwischendurch von der Grundsicherung auf Zeit ausscheidet und in dieser Zeit eine Sterbeversicherung abschließt, und zu einem späteren Zeitpunkt wieder Grundsicherung beantragt? Gilt das dann auch , dass das Amt dann die Beiträge übernimmt?
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Dann würde ich jetzt eine abschließen wenn ich Du wäre , ganz klar. Dann müssen die dafür aufkommen aber wie geagt bin auch nur Laie. Aber Du wirst auch neu berrechnet Hausrat Hapftplicht Zahlen se ja. Erkundige Dich beim Amt wie hoch diese sein darf und lass Dir das bestätigen.Und ob diese auch übernommen wird. Mann liegt bei dem Alter von 40 Jahren bis 85 Jahren bei einer Versicherung zwischen 9,57 EU bis 15 EU . Bei meiner sinds 11,24Eu im Monat mit überschüssen und Bonus ganz wichtig. Was sich erst nach Jahren letztlich rechnet. Bei einer Versicherungssumme von 4000 Eu müste ich 30 Jahre einzahlen um diese quasi selbständig engezahlt zu haben. Diese 4000 Eu werden schon voll ab dem 19 Monat im falle des Todes übernommen. (siehe Wartezeit) dann wäre ich 75 Jahre ob ich so alt werde bezweifle ich . Alles was Du bis 85Jahre zahlst ist deren Gewinn deshalb mit Überschüssen und Bonus eine Abschließen .Ach wenn die einem nur die Prognosen Tabellarisch zeigen. ZB wäre ich bei erreichten 85 Jahren bei der Versicherung bei 7700 Eu Auszahlung mit Überschüssen und Bonus +- Eingezahlt habe ich jedoch bis dato 5,530 Eu. Bestes Angebot kam von der P........L die mit dem Schutzengel die ;) Die haben die besten Konditionen. Habe 2 Bestatter für Kostenvoranschläge besucht und ca. 7 Angebote der Versicherungen eingeholt. Vlt hilft Dir das weiter. Gruß


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