Sozialhilfeantrag für Heimbewohner

Notwendiger Lebensunterhalt, Regelbedarf, Inhalt der Regelsätze (§§ 27, 28 SGB XII)

Moderator: Regelteam

Sozialhilfeantrag für Heimbewohner

Ungelesener Beitragvon miki1977 » 18.09.2007, 20:10

Hallo,
Habe eine Frage zum Bewilligunszeitraum auf Sozialhilfe.
Meine Schwiegermutter lebt seit Februar im Pflegeheim. Nach einer WiederbegutachtungIdes MDK ( 24 Stunden rundum Betreuung wegen Demenz , Pflegestufe 0 )wurde im März das Sozialamt unterrichtet, dass das Sparvermögen Mitte des Jahres aufgebraucht ist.Nach Rüchsprache mit dem Sozialamt wurde uns gesagt, das wir den Antrag im Juli 2007 stellen sollen, da zu diesem Zeitpunkt das Vermögen ca 2600,- Euro betragen würde und vorher kein Antrag gestellt werden kann.Angeforderte Unterlagen auf Sozialhilfe wurden im Juli 2007 beim Sozialamt eingereicht.Die Heimkosten wurden bis dahin von Rente und Ersparten gezahlt.Das Altenheim wurde auch im Juli darauf aufmerksam gemacht , dass ein Sozialhilfeantrag gestellt wurde.Da eine Einzugsermächtigung für die Heimkosten vorlag, wurde trotz Hinweis auf den Sozialhilfeantrag weiter eingezogen.Nach Rückfrage beim Sozialamt Anfang September (Kontostand inzwischen unter 1000,- Euro; Antrag immer noch nicht bearbeitet ) wurde uns jetzt mitgeteilt, dass wir ja weiter gezahlt hätten und deshalb die Bewilligung auf Sozialhilfe erst ab September gewährt wird.
Kann das sein, dass das alles so korrekt ist? Wer hat diesbezüglich Erfahrungen gemacht und kann Auskunft über Widerspruch geben? Müsste das Sozialamt nicht ab Juli zahlen?

Danke im Vorraus für hilfreiche Infos.

Gruß miki
miki1977
Aktiver Nutzer
Aktiver Nutzer
 
Beiträge: 2
Registriert: 18.09.2007, 19:15

Re: Sozialhilfeantrag für Heimbewohner

Ungelesener Beitragvon w12 » 20.09.2007, 13:10

Hallo miki1977

Ich würde mich auf jeden Fall durch einen RA beraten lassen.
http://www.forum-sozialhilfe.de/infos/i ... schreiben&

Das Heim kann in der Regel mit dem Sozialhilfeträger direkt abrechnen.
Das Amt hatte eigentlich genug Zeit, um seinen Verpflichtungen nachzukommen
Insofern ist zwar gezahlt worden, aber im Grunde genommen war es nur ein Akt der Selbsthilfe. Hier wäre ggf. ein Anspruch auf Erstattung der geleisteten Beträge aus dem Schonvermögen.

Vielleicht gibt auch der Heimvertrag etwas her.

Am einfachsten wäre es gewesen, die Abbuchungen zurückgehen zu lassen

Die Frage, die sich hier stellt, ob das Amt nicht dahingehend hätte beraten müssen.

Das mal so aus dem Bauch heraus. Vielleicht kann der Anwalt da weiterhelfen.

Gruß
w12
Ich bin Laie.
Die von mir gemachten Äusserungen und Kommentare sowie eigene Beiträge spiegeln nur meine pers. Meinung wieder und stellen auch keine Rechtsberatung dar oder ersetzen eine solche.
w12
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 7448
Registriert: 08.09.2004, 16:08

Re: Sozialhilfeantrag für Heimbewohner

Ungelesener Beitragvon miki1977 » 20.09.2007, 21:01

Besten Dank,

Auch wenn das Heim die letzten zwei Monate zurück überweist, müsste das Sozialamt ja den Vertrag ab Juli oder August bewilligen. Ob die das machen? Wir werden uns am besten Rat vom Rechtsanwalt holen müssen.
Nochmals Danke für deine Hilfe und Ratschäge auch bei den anderen Fragen in diesem Forum.

Gruß miki
miki1977
Aktiver Nutzer
Aktiver Nutzer
 
Beiträge: 2
Registriert: 18.09.2007, 19:15



Ähnliche Beiträge


Zurück zu Hilfe zum Lebensunterhalt

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot], Google [Bot] und 2 Gäste