Bitte um Rat!!!!!!!

Archiv der Beiträge von 1999 bis 30.09.2006. Nur Leseberechtigung

Moderator: Regelteam

floransa

Bitte um Rat!!!!!!!

Ungelesener Beitragvon floransa » 28.09.2006, 18:28

Hallo,
bin neu im Forum und kenne mich in Sachen Sozialhilfe fast überhaupt nicht aus.
Da mein Ehemann selbständig tätig ist und seit April kaum Arbeit hat, mußten wir schließlich aufgeben und ALG II(September 06) beantragen. Als Einkommen hat mein Mann nur 100 Euro, wir haben 3 Kinder (Kindergeld) und wir kriegen noch für meine kleine Tochter bis Februar 07 Erziehungsgeld.
Meine Frage wäre...
Hat man auch ein Anrecht auf Leistungen die Monate zurück liegen?
Wenn ja, wie stellt man den Antrag? (Unser Antrag auf ALGII wurde ab September schon für 6 Monate genehmigt)
Ist das auch normal das der Antrag nur für 6 Monate genehmigt wird?
Wäre für Eure ratsamen Antworten sehr dankbar....
Vielen Dank im Voraus....


Turtle

Re: Bitte um Rat!!!!!!!

Ungelesener Beitragvon Turtle » 28.09.2006, 19:12

Hast du die Frage gestern nicht schon woanders gestellt?

Es gibt nichts rückwirkend, immer erst ab Antragstellung!

Turtle

oledouble

Normal ist die Gewährung des ALG2 für die Dauer von 6 Monate

Ungelesener Beitragvon oledouble » 29.09.2006, 16:00

Hi floransa

... was jedoch nicht heißt, dass diese Praxis auch rechtmäßig ist.

In der neuesten quer (Arbeitslosenzeituung aus Oldenburg) steht dazu ein längerer Artikel, den ich jedoch nicht mehr zitieren kann, da ich mein Klo (Pottlektüre) schon aufgräumt habe.

Nach meiner Erinnerung ist nach den 6 Monaten nämlich keine verschärfte Prüfung (z.B. Abfrage bei anderen Datensammlern wie FA) wie bei einem Neuantrag mehr fällig, sondern es wird nur noch geprüft, ob die Notlage noch besteht und dann ohne Pause weitergezahlt, wenn das der Fall sein sollte.

Wegen der niemals nicht rückwirkenden Zahlung der Stütze (egal ob GruSi, oder Sozi oder ALG2) kann man immer nur wieder darauf hinweisen, dass ein rechtzeitig gestellter Antrag der Knaktus knusus bei solchen Dingen ist.

Für die in der Zwischenzeit bei Freunden und Verwandten gemachten Schulden kommt der Staat nämlich nicht auf.


Zurück zu „Archivierte Fragen und Antworten zu Hartz IV (SGB II)“