Falsche Berchnungen und NAchzahlungen

Archiv der Beiträge von 1999 bis 30.09.2006. Nur Leseberechtigung

Moderator: Regelteam

rounded

Falsche Berchnungen und NAchzahlungen

Ungelesener Beitragvon rounded » 10.09.2006, 22:06

Folgendes Problem, : Seit meherer JAhren sit entweder mein MAnn oder ich vom AA abhängig. Ich arbeite zur Zeit nun hat sich mein MAnn am 15.7 arbeitslos gemeldet, Erst in Österreich, weil er dort eien Saisonjob hatte, und dann hier in Deutschland. Das Arbeitsamt hat ihm ab Eingang des Antrag Leistungen gezahlt, er hat sich früh genug gemelddet. Da es ein fürchterliches Durcheinander ist und das AA sich weigert endlich mal was zu klären, wollen wir zum Sozailgericht. Wie mache ich das????

Benutzeravatar
Uwe Kruppa
Administrator
Administrator
Beiträge: 7256
Registriert: 11.07.1999, 21:48
Bewertung: 3
Bist du mit den Regeln des Forums einverstanden?: Ja
Wohnort: Im Forum
Kontaktdaten:

Re: Falsche Berchnungen und NAchzahlungen

Ungelesener Beitragvon Uwe Kruppa » 12.09.2006, 10:59

Hallo „rounded“...

Bevor Ihr das Sozialgericht anruft, müsst ihr zuerst Widerspruch gegen den negativen Bescheid einlegen und die Entscheidung über diesen Widerspruch abwarten. Kann eine Entscheidung über den Widerspruch nicht abgewartet werden, besteht die Möglichkeit einen Antrag auf Erteilung einer einstweiligen Anordnung beim Sozialgericht gem. § 86b SGG zu stellen..
Ich rate euch von einen Fachanwalt für Sozialrecht vor Ort beraten zu lassen.
Wenn ihr euch aufgrund eurer finanziellen Situation euch nicht in der Lage seht, die Kosten für rechtliche Hilfe zu tragen, habt ihr eventuell Anspruch auf Beratungshilfe nach dem Beratungshilfegesetz (BerHG). Beratungshilfe ist Hilfe für die Wahrnehmung von Rechten außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens. Sie besteht in Beratung und, falls erforderlich, in außergerichtlicher Vertretung, also beispielsweise Schreiben an den Gegner oder mündliche Verhandlungen mit diesem.
Beratungshilfe wird gewährt in Angelegenheiten des Zivilrechts einschließlich des Arbeitsrecht, des Verwaltungsrechts, des Verfassungsrechts und des Sozialrechts.
Notwendig für die Beratungshilfe ist ein Beratungsschein. Die Bewilligung von Beratungshilfe muss beantragt werden. Dies geschieht schriftlich oder mündlich entweder bei der Rechtsantragstelle des für den Wohnsitz des Rechtssuchenden zuständigen Amtsgerichtes oder über den Rechtsanwalt. Im Antrag ist die Angelegenheit, für welche Beratungshilfe begehrt wird, anzugeben. Weiter sind die Einkommensverhältnisse und die laufenden Kosten zu belegen.
Wenn Beratungshilfe gewährt wird, erhält der Ratsuchende einen Beratungsschein. Mit diesen kann er einen Rechtsanwalt seiner Wahl aufsuchen.
Dieser ist jedoch berechtigt, vom Ratsuchenden eine Bearbeitungsgebühr von 10,00 EUR zzgl. Mehrwertsteuer zu verlangen. Weitere Ansprüche stehen dem Rechtsanwalt nicht zu.
Der Rechtsanwalt macht die übrigen Gebühren gegenüber der Staatskasse geltend. Der Rechtssuchende kann auch unmittelbar einen Rechtsanwalt aufsuchen, wobei der Antrag nachträglich gestellt werden kann.

Einen entsprechenden Antragvordruck mit Hinweisen findest du hier im „INFO – BEREICH“ Rubrik Musterschreiben, URL:
http://www.forum-sozialhilfe.de/downloa ... msh198.pdf"

Gruß

Uwe Kruppa

(Aufgrund akuten Zeitmangels kann ich zur Zeit auf Anfragen nur vereinzelt und in verkürzter Form antworten. Ich bitte hierfür um Verständnis)
Die von mir gemachten Äußerungen, Kommentare sowie eigene Beiträge spiegeln nur meine pers. Meinung wieder und stellen keine Rechtsberatung dar oder ersetzen eine solche. Ich beantworte Fragen nur auf Grundlage der gemachten Angaben. Das hinzufügen oder weglassen von Angaben können zu einer völlig anderen rechtlichen Einschätzung und Bewertung führen.


Zurück zu „Archivierte Fragen und Antworten zu Hartz IV (SGB II)“