Beiträge zur Riesterrente

Fragen zu den Regelleistung zur Sicherung des Lebensunterhalts (§ 20 SGB II)

Moderator: Regelteam

Teller

Beiträge zur Riesterrente

Ungelesener Beitragvon Teller » 02.10.2016, 14:49

Ich habe für meinen 32-jährigen Sohn der psychisch krank ist (er hat nie gearbeitet) kürzlich die Bewilligung für ALGII bekommen, zwar ziehen sie das Kindergeld ab :o aber ok ... wir warten auf die Begutachtung durch die RV mit dem Ziel zur Grundsicherung nach SGB XII zu wechseln.

Ich zahle für ihn seit ein paar Jahren Riesterrente 106 Euro/Monat, was ich beim Antrag auch angegeben habe, aber dazu kann ich im Bescheid nichts finden, ich hatte gehofft dass sie die Beiträge vollständig oder wenigstens teilweise übernehmen, ich meine auch gelesen zu haben dass das durchaus möglich ist ("kann").

Frage:
Habe ich Aussicht auf eine Beteiligung zu den Beiträgen bzw. kennt jemand die Bedingungen dafür? Wenn ja, ich habe noch 2 Wochen Zeit einen Einspruch zu erheben.

Danke :-):

Angela1968
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Re: Beiträge zur Riesterrente

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 02.10.2016, 15:07

Hallo,

warum zahlst Du soviel? Bei Sozallstungsempfängern muss nur 60 Euro im Jahr eingezahlt werden um gfördert zu werden. Da bei ihm das Kindergeld wohl schon angerechnet wird, bekommt er ja schon 30 Euro monatlich als Freibetrag. Obwohl, seit wann bekommt man noch als 32 jähriger Kindergeld? Du selbst bekommst nichts, weil Du in seine Rieserrente zahlst. Da er rein rechnerisch mit dem Kindergeld 30 Euro mehr ALG II bekommt, könntes Du Dir das Geld von ihm geben lassen. Ich fürchte nur solltest Du das beim JC geltend machen wollen, wird der Betrag von dem ALG II Deinem Sohn abgezogen.

Obwohl ich hier ja nicht so den Sinn sehe warum hier überhaupt eingezahlt wird in die Riesterrente für den Sohn. Das macht doch nur Sinn wenn vorwiegend in die Rentenkasse eingezahlt wurde durch Erwerseinkommen und man vorraussehen kann durch die Riesterrente nicht in die Grundsicherung zu kommen..

Wenn jemand niemals gearbeitet hat wird derjenige nur die Grundsicherung bekommen und alles was Einkommen wie z.B. dann die Riesterrente ist, wird abgezogen. Will nur sagen das Du irgendwann nur dem Staat sparen hilfst. Deinem Sohn kommt das nicht zu gute. Außer Du hast ein so gutes Einkommen das Du die Zahlungen irgendwie von Deiner Steuer absetzt.

Wäre ich Du, würde ich die Zahlungen lassen bzw. auf 60 Euro jährlich absenken. Aber entscheiden musst Du.

Angela
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Re: Beiträge zur Riesterrente

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 02.10.2016, 15:16

Moin, Moin Teller,

hör Dir den Pispers an:

https://www.youtube.com/watch?v=to_3ZykGIEk

LG Rolf
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Teller

Re: Beiträge zur Riesterrente

Ungelesener Beitragvon Teller » 02.10.2016, 15:41

CuttySark hat geschrieben:Moin, Moin Teller,

hör Dir den Pispers an:

https://www.youtube.com/watch?v=to_3ZykGIEk

LG Rolf

Ach du meine Güte, wenn das nur halb stimmt was er sagt habe ich Trottel mich übelst verarschen lassen, nicht nur für Sohn Riesterrente abgeschlossen sondern auch für mich und Ehefrau, zahle fleißig seit 4 Jahren insgesamt 300 Euro/Monat :stupid:

Das muss offenbar nochmal aufs Reißbrett ...

Teller

Re: Beiträge zur Riesterrente

Ungelesener Beitragvon Teller » 02.10.2016, 16:02

Angela1968 hat geschrieben:Hallo,

warum zahlst Du soviel? Bei Sozallstungsempfängern muss nur 60 Euro im Jahr eingezahlt werden um gfördert zu werden. Da bei ihm das Kindergeld wohl schon angerechnet wird, bekommt er ja schon 30 Euro monatlich als Freibetrag. Obwohl, seit wann bekommt man noch als 32 jähriger Kindergeld? Du selbst bekommst nichts, weil Du in seine Rieserrente zahlst. Da er rein rechnerisch mit dem Kindergeld 30 Euro mehr ALG II bekommt, könntes Du Dir das Geld von ihm geben lassen. Ich fürchte nur solltest Du das beim JC geltend machen wollen, wird der Betrag von dem ALG II Deinem Sohn abgezogen.

Obwohl ich hier ja nicht so den Sinn sehe warum hier überhaupt eingezahlt wird in die Riesterrente für den Sohn. Das macht doch nur Sinn wenn vorwiegend in die Rentenkasse eingezahlt wurde durch Erwerseinkommen und man vorraussehen kann durch die Riesterrente nicht in die Grundsicherung zu kommen..

Wenn jemand niemals gearbeitet hat wird derjenige nur die Grundsicherung bekommen und alles was Einkommen wie z.B. dann die Riesterrente ist, wird abgezogen. Will nur sagen das Du irgendwann nur dem Staat sparen hilfst. Deinem Sohn kommt das nicht zu gute. Außer Du hast ein so gutes Einkommen das Du die Zahlungen irgendwie von Deiner Steuer absetzt.

Wäre ich Du, würde ich die Zahlungen lassen bzw. auf 60 Euro jährlich absenken. Aber entscheiden musst Du.

Angela

tja Angela, warum habe ich Dussel das gemacht, weil ich es rein impulsiv entschieden und nicht weiter geprüft habe ... wenn ich mir ein Handy für paar hundert Euro kaufe lese ich 30 Testberichte dazu, aber hier Totalversagen, jetzt stehe ich doof da.

Habe für ihn in 4 Jahren über 4.800 Euro eingezahlt ... natürlich wird er nie mehr als die Grundsicherung bekommen, ich zahle also zehntausende Euro ein damit sie es ihm später anrechnen, blöder gehts wirklich nicht. Aber gut es ist wie es ist, das werde ich nächste Woche anfragen bzw. kündigen, da kommt sicher der nächste Schock wenn sie mir fast alles abziehen, aber dann zahle ich wenigstens nicht mehr weiter.

Das mit dem Kindergeld
Es gibt tatsächlich die Möglichkeit weiterhin KG zu bekommen auch wenn das Kind über 25 Jahre alt ist, die arge lässt dazu ein Gutachten über ihren medizinischen Dienst erstellen, dieses muss eine zeitlich unbegrenzte Erwerbsunfähigkeit bestätigen, was es in unserem Fall auch tut (trotzdem muss für SGB XII erneut ein Gutachten von der RV gemacht werden, die akzeptieren das von der arge nicht).
Zuletzt geändert von Teller am 02.10.2016, 16:04, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Beiträge zur Riesterrente

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 03.10.2016, 03:16

Moin, Moin Teller,

vielen dank für Deine Offenheit und Ehrlichkeit aber es ist so, wie es Pispers in seinem Programm bringt.
Du kannst im Internet recherchieren und wirst immer zum gleichen Ergebnis kommen. Er trifft den Nagel
auf den Kopf.

Liebe Grüße
Rolf
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Re: Beiträge zur Riesterrente

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 03.10.2016, 11:27

Hallo Teller,

Ich musste schon ein wenig nach Luft schnappen als ich las das Du es zwar prüfst wenn Du Dir ein Handy für ein paar Hundert Euro kaufst, aber bei der Riesterrente nicht. Und ich staune das Du Dir offenbar beides leisten kannst, Handy für mehrere Hundert Euro und eine Riesterente für die gesamte Familie zu 300 Euro im Monat.

Als ich mir zu Anfang ein Handy kaufte, war für mich ein Handy für kanpp 70 Euro schon ziemlich teuer und ich freute mich das es die Nachfolgenden nur noch für knapp 20 Euro gab.

Auch ich habe eine Riesterente für mich abgeschlossen. Habe sie auch erst mal so abgeschlossen wie ich dachte. Mich hat auch keiner beraten. Aber fast gleich nach Abschluss habe ich mich noch im Internet belesen und nachgeprüft, da mir die Sache gleich schon ziemlich hoch vorkam für mein damaliges Einkommen. Ich bin dann gleich zum Berater, habe mich runterstufen lassen und habe ihm klargmeacht das er mir die zuviel gezahlten Beiträge zurückerstatten soll, denn er hatte mich falsch beraten. Das hat er denn auch getan.

Aber ob man sich noch nach 4 Jahren darauf berufen kann....

Angela
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Teller

Re: Beiträge zur Riesterrente

Ungelesener Beitragvon Teller » 03.10.2016, 11:39

Ich selbst bin jetzt kein Sozialfall, verdiene genug, habe aber irgendwann zufällig mitbekommen, dass es eine Grundsicherung bei Erwerbsunfähigkeit gibt, die unabhängig vom Rentenanspruch und dem Einkommen der Eltern gewährt wird wenn es 100.000 Euro nicht überschreitet, und wenn er Anspruch darauf hat dann soll er es auch bekommen. Wir haben außer Kindergeld nie irgendwas für ihn erhalten, er lebt von uns und bei uns, ich hätte es schon vor Jahren beantragen können wenn ich es gewusst hätte.

Keine Ahnung mit der Riesterrente, ich kann mich da nicht nach 4 Jahren auf schlechte Beratung berufen, ich rufe da morgen an und frage was es bedeutet wenn ich es kündige, wenn ich Pech habe bekomme ich garnichts zurück, vlt. einen kleinen Teil, weiß der Teufel.

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Re: Beiträge zur Riesterrente

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 03.10.2016, 12:22

Hallo Teller,

ehe Dich darauf die Moderatoren hiweisen, hier ist es üblich eine Grußformel und eine Abschiedsfomel zu benutzen Ansonsten wrd hier nicht viel moderiert im Gegensatz zu anderen Foren, aber auf diese eine Regel besteht man hier schon.

Und ansonsten war mein Beitrag vorhehr nicht böse gmeint. War nur erstaunt. Selbstverständlich kannst Du mit Deinem Geld machen was Du möchtest. Nur ich frage mich, wenn Du anscheinend so viel von hast, warum soll dan Dein Sohn von GRUSI leben nr weil es ihm evtl zusteht? Und im Gegensatz zu ALG II wird bei manchen GRUSI Arten auch das Einkommen der Eltern geprüft. Und wenn denn rauskommt das Du über soviel Vermögen und Einkommen verfügst das Du Deinen Sohn finanziell unterstützne kannst, wrid er keine GRUSI bekommen.

Nur mal so ne Anmerkung von mir.

Angela
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Re: Beiträge zur Riesterrente

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 03.10.2016, 12:37

Moin, Moin meine LieblingsAngie,

ich befürchte Du hast es immer noch nicht kapiert oder ich bin mit dem Kopf auf Pflastersteine geschlagen.
Aufgrund Deiner Karriere wird es Dir ebenso passieren, wie vielen anderen Menschen auch.
Du wirst nachdem Du verrentet bist Grundsicherung beziehen, denn Du bist meilenweit davon 11,60€
Stundenlohn zu verdienen oder ein mathematisches Äquivalent über den gesamten Zeitraum Deiner
Lebensarbeitszeit.

Ergo tritt dann ein was Pispers von sich gibt: DU RIESTERST FÜR DEN ARSCH. Also nicht für den deinigen
sondern den Abschlussvertreter und seine Gesellschaft, denn diese Leistung wird zu 100% angerechnet.

LG Rolf

Ps: Sie uns doch bitte mal als Bekloppte überhaupt gearbeitet zu haben, denn die Grundsicherungsleistung
ist von der Höhe her identisch egal ob der Staat 100% zahlt oder nur 1 Cent aufstockt.
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