Die Rentenerhöhung - das jährliche Ärgrnis

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CuttySark
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Re: Die Rentenerhöhung - das jährliche Ärgrnis

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 26.06.2019, 19:41

Moin Pete123,

das habe ich gelesen. Nichts anderes war es in meinem Fall. Im SGB II war meine Thematik geregelt, im SGB XII war es nicht geregelt. Macht niemand etwas, so ändert sich auch nichts. Mir haben viele Sachkundige abgeraten dagegen vorzugehen. Ich habe es aber trotz allem gemacht und nach 4 Jahren wurde mein Durchhaltevermögen belohnt.

Liebe Grüße
Rolf
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Wellblech
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Re: Die Rentenerhöhung - das jährliche Ärgrnis

Ungelesener Beitragvon Wellblech » 18.09.2019, 13:45

Hallo, bei mir das gleiche Spiel. Im Juli. Da ich erst rückwirkend Rentenerhöhungen erhalte. Abgezogen wird die Summe der Erhöhung vom Grundsicherungsamt aber schon Ende Juni für die Juli Zahlung (Grundsicherung). Zufluß (vom Rentenversicherungsträger) ist aber erst der letzte Tag im Juli (was für mich dann Geld für den August ist). Rückwirkend kann ich ja kein Geld ausgeben oder ich komme in die Schulden.
Es sind bei mir etwa 13-16E jedes Jahr, die ich somit im Juli unterhalb der gesetzlichen Grundsicherung liege. Auf 10 Jahre gerechnet sind das 160Euro, die das Sozialamt einbehält.
Ich habe mich gefragt, warum? Und habe mit dem Bezirksbürgermeister, dem Stadtrat für Soziales sowie den Amtsleitern und Sachbearbeitern gesprochen.
Ich habe auch Anzeige gestellt, da für mich nicht ersichtlich ist, wo das Geld hingeht, wenn doch laufende Bescheide bestehen mit der berechnende Summe, diese aber im Juli nicht ausgezahlt wird.
Als Antwort bekam ich von dem Staatsanwaltschaft, er habe die Sache eingestellt, da er der Ansicht ist, ich wolle "nur" das Vorgehen des Amtes erforschen.
In der Tat, ist mir das schon lange bekannt.
Ich lege deswegen jährlich im Juli Widerspruch ein.
Es gibt noch ältere Rentner, die bekommen vorab-Leistung also im Juni schon die Rentenerhöhung für Juli. Nach einer Gesetzesänderung wird die Rente und somit also auch die Rentenerhöhung jetzt aber rückwirkend gezahlt.
Die Sozialämter kennen diese Regelung und zahlen z.B. bei Renteneintritt, den ersten Monat die Grundsicherung voll aus, weil sie wissen, dass die Rentenzahlung erst zum Ende des Monats kommt und somit erst auf den Folgemonat angerechnet werden kann.
Mich interessiert wirklich, wo das jeweils im Juni für Juli nicht erhaltene Geld hinfliesst, da die Bescheide mit den Berrechnungssummen ja weiterhin Gültigkeit haben.
Liegt es im Ermessensspielraum des Sachbearbeiters? Denn ich hatte schon Nachzahlungen des Rentenerhöhungsbetrages, dann im Dezember als Antwort auf meinen Widerspruch im Juli. Ich habe aber auch erfahren, dass es Nachzahlungen für Personen gab, die keinen Widerspruch gestellt haben.
Gibt es jemand, der gerichtlich schon mal eine Entscheidung erwirkt hat (SGB XII)?

CuttySark
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Re: Die Rentenerhöhung - das jährliche Ärgrnis

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 18.09.2019, 15:25

Moin Wellblech,

kontaktiere die Bundesregierung und bitte um Antwort.

LG Rolf
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Pete123
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Re: Die Rentenerhöhung - das jährliche Ärgrnis

Ungelesener Beitragvon Pete123 » 18.09.2019, 22:12

Hallo @Wellblech,

die ungerechte Praxis mit den Rentenerhöhungen für Grundsicherungsempfänger ist den Politikern bekannt und sie beabsichtigen nicht sie zu ändern. Wir sind denen scheixxegal, so einfach ist das.
HINWEIS: Wer ein anrechenbares Einkommen (EU-Rente o.ä.) hat und Sozialhilfe oder Grundsicherung bezieht,der kann die Beiträge zum VdK oder SoVD in voller Höhe als Werbungskosten absetzen.Somit kostet die Mitgliedschaft keinen Cent.
Gruß Pete123 :)

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Re: Die Rentenerhöhung - das jährliche Ärgrnis

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 19.09.2019, 06:15

Moin Pete123,

Du zäumst das Pferd von der falschen Seite auf. Arbeitskämpfe werden auf der Straße ausgetragen und genau das muss auch mit politischen Forderungen gemacht werden. Mit Pringles und Gerstenkaltschale auf dem Sofa meckern ändert nichts.

Zementieren kann man die Sachverhalte, wenn weiterhin CDU/CSU und SPD gewählt werden. Also nicht wundern.

LG Pete123
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scrabble
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Re: Die Rentenerhöhung - das jährliche Ärgrnis

Ungelesener Beitragvon scrabble » 03.10.2019, 00:18

Beitrag von Pete123 » 01.05.2019, 20:00

....Diese Ungerechtigkeit betrifft alle Rentner die ab April 2004 Rente erhalten.Wer vor diesem Datum Rentner geworden ist bekommt seine Rente,wie auch die Grundsicherung,im voraus und ist davon nicht betroffen.

Stimmt! Das Gesetz wurde entweder von Schröder oder von Merkel geändert.
Bis dahin wurden Renten im Voraus bezahlt. Das hatte zur Folge: Starb jemand 1 Tag nach erhalt seiner Rente, aber das Konto war leer, konnte die LVA die Rente nicht mehr zurückfordern. Anders jetzt. Stirbt jemand beispielsweise am 5 Tag des Monats wird nur für 5 Tage Rente bezahlt.
Oder irre ich mich da?

CuttySark
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Re: Die Rentenerhöhung - das jährliche Ärgrnis

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 03.10.2019, 07:58

Moin scrabble,

Rente wird nicht taggenau bezahlt.
ie endet immer am 31. des Monats.

LG Rolf
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