SGB VII Antrag, wohnungslos, nachweis des gewöhnlichen Aufenthaltsortes

Fragen und Antworten zu Hilfen zum Lebensunterhalt in Sonderfällen nach § 34 SGB XII

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MarianneX

Re: SGB VII Antrag, wohnungslos, nachweis des gewöhnlichen Aufenthaltsortes

Ungelesener Beitragvon MarianneX » 03.12.2017, 19:04

Edit: Mir scheint es eher ein Hin und Her des Zuständigkeitsbereiches zu sein zwischen Jobcenter und Sozialamt. Das Jobcenter kann nicht einfach befinden, ob jemand noch arbeitsfähig ist. Was ist denn die Grundlage für die Aussage, man zweifele an deiner Erwerbsfähigkeit? Warst du je bei einem Amtsarzt oder bei einem Rentenarzt?

Kannst du nicht belegen, daß du geschieden bist? Verstehe gerade diese Probleme nicht, ein Scheidungsurteil bekommt man bei der Scheidung ausgehändigt.

Bezüglich der Auskunftspflicht über den realen Aufenthalt kenn ich mich nicht aus. Ob die das überhaupt wissen MÜSSEN. Da müßte mal jemand anderers was zu schreiben. Alles andere würde ich schnell nachliefern.

Mit freundlichen Grüßen MarianneX

edit: ein Fax gilt als Beleg. Nimm dir das Fax und geh morgen um 8 zum Amt und lass dich nicht abwimmeln. Der Rest der Unterlagen folgt dann halt. Jetzt brauchst du erstmal Geld.

Klatsch17
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Re: SGB VII Antrag, wohnungslos, nachweis des gewöhnlichen Aufenthaltsortes

Ungelesener Beitragvon Klatsch17 » 03.12.2017, 19:10

Scheidung ist ewig her, untergegangen in zwanzig jahren Leben, andere Stadt...mal eben werd ich das nicht besorgen können.
Jobcenter outsourcte mich nach Aktenlage-Gutachen, versicherte mir jedoch, vor zeugen, das das nix sgb vii bedeutet sondern das alles so bleibt, ich nur pro forma n Rentenantrag stellen müsse. Soweit so gut. Keine Ansprüche ( Beitragszeiten reichen nicht), dann folgte chaos mit anwalt, hin und her, immer wieder kein geldeingang, also einfach eingestellt, ohne endgültige Bescheidung, das ging so, bis sie mich endgültig aufforderten, sgb vii antrag zum 1.12 zu stellen. Gemacht. Ergebnis: siehe oben

Klatsch17
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Re: SGB VII Antrag, wohnungslos, nachweis des gewöhnlichen Aufenthaltsortes

Ungelesener Beitragvon Klatsch17 » 03.12.2017, 19:13

Jup, ich brauch zumindest ne Zahlung jetzt irgendwie, auch wegen krankenkasse. Wie nennt man das nochmal, zur not widerruflich bewilligt oder so. Rest kann man nachreichen...oder eben rechtzeitig bescheid sagen das das noch benötigt wird. Hier widersprechen sich aktuell grad die Dame die den Antrag aufnahm...und deren Abteilung Leistung.


Zu demAufenthaltsort müßt ich dringend was konkretes wissen, hoff da sagt noch wer was zu. Ich denke ich bin verpflichtet meine Hilfsbedürftigkeit nicht zu vergrößern...was ich definitiv tät wenn ich den ort hier angeb

MarianneX

Re: SGB VII Antrag, wohnungslos, nachweis des gewöhnlichen Aufenthaltsortes

Ungelesener Beitragvon MarianneX » 03.12.2017, 19:20

Jobcenter outsourcte mich nach Aktenlage-Gutachen, versicherte mir jedoch, vor zeugen, das das nix sgb vii bedeutet sondern das alles so bleibt, ich nur pro forma n Rentenantrag stellen müsse.


Was ist "nix sgb vii"? Meinst du SGB ZWÖLF?
Mündliche "Versicherungen" vom Jobcenter, dafür kriegst du nichts. Du brauchst alles schriftlich.
Am besten mal merken, das ist ganz wichtig.
Hast du Rentenantrag gestellt?

Soweit so gut. Keine Ansprüche ( Beitragszeiten reichen nicht)


Also hast du Rentenantrag gestellt, der wurde abgelehnt und du sollst jetzt nach SGB ZWÖLF Sozialhilfe bekommen?

dann folgte chaos mit anwalt, hin und her, immer wieder kein geldeingang,


Das müßtest du mal genauer beschreiben. Geldeingang von wem? Vom Jobcenter oder vom Sozialamt?

also einfach eingestellt, ohne endgültige Bescheidung, das ging so, bis sie mich endgültig aufforderten, sgb vii antrag zum 1.12 zu stellen.


Wer hat was einfach eingestellt ohne Bescheid?

Verstehst du es geht darum heraus zu finden, wer für dich zuständig ist, das Jobcenter oder das Sozialamt. MIr scheint, dich haben sie immer hin - und her geschickt.

Was heißt das hier: Das Jobcenter outsourcte mich nach Aktenlage-Gutachen?
Gab es eine amtsärztliche Untersuchung? Das Jobcenter kann dich nicht einfach outsorcen.

Zu der Zahlung, wie gesagt, nimm das Fax mit, und sag du bist blank du brauchst DRINGEND GELD als Vorschuß. Antrag gestellt hast du ja, dazu hast du ja den Beleg.

Im Moment scheint mir noch unklar zu sein wer überhaupt für dich zuständig ist. Aber Geld brauchst du trotzdem.

Mit freundlichen Grüßen MarianneX

Klatsch17
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Re: SGB VII Antrag, wohnungslos, nachweis des gewöhnlichen Aufenthaltsortes

Ungelesener Beitragvon Klatsch17 » 03.12.2017, 19:26

Das jobcenter hat bisher gezahlt, ist wohl definitiv nicht mehr zuständig, da voraussichtlich länger als 6 monate nicht erwerbsfähig, seit längerem. Wobei erwerbsfähigkeit nie wirklich geprüft wurde, also in welchen Bereichen ja, in welchen eingeschränkt in welchen nein. Nun...aber genau das soll nun ja...sorry, sgb XII prüfen, also sozialamt, nicht als endgültige erwerbsunfähigkeit, sondern sie sagten mir, und das bestätigte auch Recherche der Abläufe sie müssen jetzt durch einen Rentenarzt prüfen, auch wenn ich mangels Beitragszeiten keine Rente beanspruchen kann. Dazu soll ich jetzt den SGB XII ( zahlen sind eh nicht meins, lateinische scheints auch nicht ;) -Antrag stellen. Scheint mehrAufwandt als Harz VI ( da gehört dasV hin) -Antrag sein, das ging damals flüssiger und ist noch nicht sooo lang her. Hoffe, jetzt ein bischen klarer

Ähm, lieben gruß.. Höflichkeit ist scheints auch grad am Stress baden gegangen :(
Zuletzt geändert von Klatsch17 am 03.12.2017, 19:27, insgesamt 1-mal geändert.

Klatsch17
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Re: SGB VII Antrag, wohnungslos, nachweis des gewöhnlichen Aufenthaltsortes

Ungelesener Beitragvon Klatsch17 » 03.12.2017, 19:37

Untersuchungen gabs beim Amtsarzt des JC zwei, das dritte Gutachten wurde nur nach Aktenlage erstellt. Ich wollte nicht zustimmen, also der Schweigepflichtentbindung damals...da riet mir mein Anwalt zu damals, in ner Eingliederungsvereinbarung :wut: , dann eben Schweigepflichtentbindung, Gutachten nach Aktenlage, also ohne chance irgendwas zu irgendwem nochmal sagen zu könben...dann Gespräch, wo es vor Zeugen und auf mehrfaches Nachfragen meinerseits hieß, nein, bleibt alles hier im JC, keine Grundsicherung...ich hatte nachgefragt weil ich sonst versucht hätt dieses Aktenlagengutachten anzuzweifeln...naja, egal mit welchen Erfolgschancen. Ab da lief alles nur noch bergab...scheint aber rechtmäßig so, die Vorgehensweise.
Irgendwo hier im Forum hat ich gelesen das der ganz korrekte weg gewesen wär, mich im Jobcenter bei dem Gespräch schon den formlosen SGB XII-Antrag unterzeichnen zu lassen, also, in dem Gespräch in dem mir grad das Gegenteil gesagt wurde...aber das nützt jetzt wohl auch nix mehr, da das Amt für soziales angeblich seine Zuständigkeit schon bejaht hat gegenüber dem Job center.

Ich hab auch kürzlich noch son lustigen Brief vom Job center bekommen worin sie behaupten stellvertretend für mich den Antrag gestellt zu haben, Amt für Soziales war sehr verwundert, meinten, das können die vom Job center gar nicht, das kann ich nur selbst...was ich parallel ja eh getan hatte...ich weiß warum ich hier Klatsch heiß :stupid:

Lieben Gruß, Klatsch

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Re: SGB VII Antrag, wohnungslos, nachweis des gewöhnlichen Aufenthaltsortes

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 03.12.2017, 20:06

Hallo Klatsch,

was soll ein Außenstehender dazu sagen, frage ich Dich, wenn Du es selbst noch nicht einmal weißt?
Du bist anwaltlich vertreten, auf Zeit erwerbsunfähig, das JC hat bislang gezahlt, das Sozialamt zahlt nicht. Dir sollte es Dir völlig egal sein, wer bezahlt. Einer muss bezahlen. Das klärst Du mit dem Anwalt ab.

LG Rolf
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Re: SGB VII Antrag, wohnungslos, nachweis des gewöhnlichen Aufenthaltsortes

Ungelesener Beitragvon Klatsch17 » 03.12.2017, 20:11

Ähm, nein, ich bin nicht anwaltlich vertreten derzeit. Ich hatte den letzten um Nachbeserung gebeten, als da nur noch Käse kam, das hatte er abgelehnt, das ist reichlich ein halbes Jahr her, die verlängerung bis jetzt kam dann nochmal anders zustande. Ergo nein...also ist dein rat Anwalt, oder wie versteh ich das?

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Re: SGB VII Antrag, wohnungslos, nachweis des gewöhnlichen Aufenthaltsortes

Ungelesener Beitragvon Klatsch17 » 03.12.2017, 20:15

Und...was bitte weiß ich nicht ? Versteh grad Bahnhof. Also, was soll ein Außenstehender wissen wenn ich es selbst noch nicht einmal weiß. Ich bezweifel niht das das Amt für Soziales zuständig ist. Zumindest DAS scheint klar. Sagt sowohl das JC als auch das Amt für Soziales. Es scheint ja keine Zuständigkeitsfrage zu sein, sondernhängt sich einzig dran auf das denen angeblich jetzt Angaben nicht reichen, die vorher angeblich ausreichend sein sollten.

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Re: SGB VII Antrag, wohnungslos, nachweis des gewöhnlichen Aufenthaltsortes

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 04.12.2017, 05:15

Guten Morgen Klatsch,

Du hast vermutlich schon länger Bahnhof verstanden. Dir bleibt derzeit nichts anderes über, als Dich an fachlich versierte Helfer zu wenden. Ob das Anwälte oder Fachleute der Kirchen oder Sozialverbände sind spielt keine Rolle. Es scheint ja keine Zuständigkeitsfrage zu sein, sondern hängt sich einzig dran auf das denen angeblich jetzt Angaben nicht reichen, die vorher angeblich ausreichend sein sollten.. Wo ist dann Dein Problem? Du reichst die Unterlagen ein und dazu bräuchtest Du weder Fachleute noch Rechtsanwälte, sondern nur einen Kopierer.

Die Unterlagen gibst Du gegen Quittungsbeleg selber ab und die Kuh ist vom Eis.

Gruß
Rolf
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