wohngeld/Eingliederungshilfe

Fragen und Antworten zu Hilfen zum Lebensunterhalt in Sonderfällen nach § 34 SGB XII

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Hase1
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wohngeld/Eingliederungshilfe

Ungelesener Beitragvon Hase1 » 15.05.2017, 05:42

Hallo,

1.)ich beziehe eine EU-RENTE von 690-,Euro und wohne im Haus meiner Familie in einer eigenen Wohnung.
Zuvor War diese vermietet.
Ich zahle 200-300 Euro je nach Möglichkeit im Monat.
Kann ich hier Wohngeld/oder Sozialhilfe beantragen ?

2.)ich musste 2016 eine Eingliederungshilfe machen nach SGB und musste dafür meine gesamte Rente dafür einsetzen ( als Ausgleich habe ich 160 Essensgeld/23 Kleidergeld/109 Taschengeld bekommen)
Im Internet habe ich gelesen, dass ein Freibetrag bis 818,- besteht.
Andere Patienten mit Renten tlw.kleiner mussten ihre Rente nicht einsetzen. Andere wiederumhatten nichts und haben noch das gleiche Geld erhalten.
Frage dazu hätte ich auch nicht meine Rente bezahlen müssen ?

(ich habe mit der Einiederungshilfe meine Rente plus Gesundheit verloren:-( durch falsche Behandlung.Mur geht es finanziell und schlimmer ist noch gesundheitlich sehr schlecht:-(

ich wäre Euch zu beiden Punkten dankbar über Eure Hilfe !!

Grüsse

Hase1
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Re: wohngeld/Eingliederungshilfe

Ungelesener Beitragvon Hase1 » 15.05.2017, 05:44

Ergänzung :
Eingliederungshilfe nach SGBXII

CuttySark
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Re: wohngeld/Eingliederungshilfe

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 15.05.2017, 07:03

Moin, Moin Hase 1,

fangen wir mal mit dem aufdröseln Deiner Angelegenheit mal ganz vorn an............

Du bist wie alt?

Dann schreibst Du: < wohne im Haus meiner Familie in einer eigenen Wohnung> Die Familie sind die Eltern?

Dann schreibst Du von der Eingliederungshilfe und scheinbar verschiedenen Anrechnungsarten von Renteneinkommen. Um welche
Maßnahme handelte es sich und wie wurde diese Maßnahme durchgeführt? vollstationäre Klinik, Tagesklinik

Dann schreibst Du: (ich habe mit der Einiederungshilfe meine Rente plus Gesundheit verloren:-( durch falsche Behandlung.Mur geht
es finanziell und schlimmer ist noch gesundheitlich sehr schlecht:-( . Das ist mir nicht verständlich. Du musstest ja krank gewesen
sein, weil Du eine EU Rente bezogen hast. Wieso ging Dir durch die Maßnahme die Gesundheit verloren?

LB Rolf
Ich bin Laie.
Die von mir gemachten Äußerungen und Kommentare sowie eigene Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider und stellen auch keine Rechtsberatung dar oder ersetzen eine solche.

Heinrich
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Re: wohngeld/Eingliederungshilfe

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 15.05.2017, 07:33

Hallo Hase1,

zu 1: normalerweise Ja. Du solltest Anspruch habe auf ergänzende "Hilfe zum Lebensunterhalt" bzw. auf ergänzende "Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung". Ich würde da mal diverse Online-Rechner durchprobieren.

Wohngeld ist sicherlich auch eine Möglichkeit. Ausschlaggebend ist jedoch die höhere Leistung. Also entweder Wohngeld oder eines der beiden anderen. Mußt Du durchrechnen (lassen).

Und ein Mietvertrag, Nutzungsvertrag o. Vglb. muß vorliegen!

Zu 2. kann ich leider nichts sagen.

H.
Zuletzt geändert von Heinrich am 15.05.2017, 07:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: wohngeld/Eingliederungshilfe

Ungelesener Beitragvon Hase1 » 15.05.2017, 13:53

Hallo Rolf,

ich bin 42 Jahre und habe, bevor ich krank geworden bin im Reisebüro gearbeitet und wohne seit 3 Jahren bei meinen Eltern im Haus/Einliegerwohnung.

Mietvertrag haben wir nicht aufgesetzt.

Die Eingliederungshilfe, War vollstationär in einer Klinik/Psychatrie.(Therapeutische Wohngruppe)
Warum es mir schlechter geht ist, müsste ich etwas länger erklären.
wäre das wichtig für die Berechnung..
Ich habe davor 11 Jahre im Reisebüro gearbeitet und beziehe solange eine befristete EU Rente !
Ich musste das Taschengeld/160 Euro für Lebensmittel/Versicherung und trotzd. laufende Kosten außerhalb !
TWG IST eine therapeutische Wohngruppe , kein Krankenhaus, Man muss selber Essen kaufen und kochen !
Also, meine Rente War 690-, Euro, diese würde komplett eingezogen und als Ausgleich habe pro Monat 293 -, Euro für eben Lebensunterhalt bekommen !!!

Das ist doch wenig und ist das erlaubt eben mir für eine Eingliederunsmassnahme (lt. Internet habe ich mal gegoogelt, dass für diese Maßnahme ein Freibetrag von 818,- Euro besteht und einem darunter nichts genommen werden darf //LVR-SOZIALES und Integration)

Fast alle Patienten dort sind dort psychisch krank und haben, ausser in Werkstätten für behinderte noch nie auf dem 1. Arbeitsmarkt gearbeitet oder kamen von der Strasse.
Die von der Strasse haben ein Zimmer gestellt bekommen kostenlos, und haben noch auch diese 293-, Euro bekommen.
Die aus den Werkstätten haben oft ca300-400 Euro Rente und mussten diese nicht einsetzen -Sondern hatten die Rente plus 293-,)

Ich habe mich benachteiligt gefühlt mit meiner Situation/EU-Rente... und falsch behandelt (HormonstorungAngst vor medizinischer Behandlung...)
Ziel War wieder ins Reisebüro zurück und dass ich wieder fit gemacht werde..
ich konnte mich nicht drauf'konzentrieren aufgrund allen mit sich bringenden Probleme...dachte immer ich bin auch falsch in der Einrichtung ?!
Mein Zustand hat sich während der Zeit so verschlechtert, dass ich befürchte nie mehr arbeiten zu können :-(

Hoffe ich konnte etwas mehr Klarheit in die Situation bringen....

Würde mich freuen nochmals Eure Hilfe zu bekommen...

Grüsse..

Könnte ich es etwas beaser

Hase1
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Re: wohngeld/Eingliederungshilfe

Ungelesener Beitragvon Hase1 » 15.05.2017, 14:00

Hallo Rolf,

ich bin 42 Jahre und habe, bevor ich krank geworden bin im Reisebüro gearbeitet und wohne seit 3 Jahren bei meinen Eltern im Haus/Einliegerwohnung.

Mietvertrag haben wir nicht aufgesetzt.

Die Eingliederungshilfe, War vollstationär in einer Klinik/Psychatrie.(Therapeutische Wohngruppe)
Warum es mir schlechter geht ist, müsste ich etwas länger erklären.
wäre das wichtig für die Berechnung..
Ich habe davor 11 Jahre im Reisebüro gearbeitet und beziehe solange eine befristete EU Rente !
Ich musste das Taschengeld/160 Euro für Lebensmittel/Versicherung und trotzd. laufende Kosten außerhalb !
TWG IST eine therapeutische Wohngruppe , kein Krankenhaus, Man muss selber Essen kaufen und kochen !
Also, meine Rente War 690-, Euro, diese würde komplett eingezogen und als Ausgleich habe pro Monat 293 -, Euro für eben Lebensunterhalt bekommen !!!

Das ist doch wenig und ist das erlaubt eben mir für eine Eingliederunsmassnahme (lt. Internet habe ich mal gegoogelt, dass für diese Maßnahme ein Freibetrag von 818,- Euro besteht und einem darunter nichts genommen werden darf //LVR-SOZIALES und Integration)

Fast alle Patienten dort sind dort psychisch krank und haben, ausser in Werkstätten für behinderte noch nie auf dem 1. Arbeitsmarkt gearbeitet oder kamen von der Strasse.
Die von der Strasse haben ein Zimmer gestellt bekommen kostenlos, und haben noch auch diese 293-, Euro bekommen.
Die aus den Werkstätten haben oft ca300-400 Euro Rente und mussten diese nicht einsetzen -Sondern hatten die Rente plus 293-,)

Ich habe mich benachteiligt gefühlt mit meiner Situation/EU-Rente... und falsch behandelt (HormonstorungAngst vor medizinischer Behandlung...)
Ziel War wieder ins Reisebüro zurück und dass ich wieder fit gemacht werde..
ich konnte mich nicht drauf'konzentrieren aufgrund allen mit sich bringenden Probleme...dachte immer ich bin auch falsch in der Einrichtung ?!
Mein Zustand hat sich während der Zeit so verschlechtert, dass ich befürchte nie mehr arbeiten zu können :-(

Nachtrag !!!
Meiner Meinung hätte ich, unabhängig von allem, die Eingliederungsmassnahme bei 690-, € voll bezahlt bekommen ?
Auch dass man von den 295-, Essen selbst bezahlen muss/Kochen wenn man krank ist fand ich unmoglich.

Viele Patienten haben sich das Geld angespart und haben oft nichts gegessen...

Hoffe ich konnte etwas mehr Klarheit in die Situation bringen....

Würde mich freuen nochmals Eure Hilfe zu bekommen...

Grüsse..

Könnte ich es etwas beaser

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Re: wohngeld/Eingliederungshilfe

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 15.05.2017, 14:02

Hallo Hase1,

Hase1 hat geschrieben:Mietvertrag haben wir nicht aufgesetzt.

falls Du Leistungen wie von mir benannt beantragen solltest, werdet Ihr einen Mietvertrag oder ein gleichwertiges Dokument aufsetzen müssen. Sehe ich aber nicht als Problem, da ja monatlich Geld gezahlt wurde.

H.
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Re: wohngeld/Eingliederungshilfe

Ungelesener Beitragvon w12 » 15.05.2017, 14:26

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Hase1
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Re: wohngeld/Eingliederungshilfe

Ungelesener Beitragvon Hase1 » 15.05.2017, 14:35

Hallo W12,

genau diese Seite "ww.lvr.de"habe ich auch entdeckt.:-)
Das ist genau meine Maßnahme nämlich !
Lese und interpretiere ich das richtig, mit dem Freibetrag von unter 818-,Euro oder hatte ich dazu auch einen Mietvertrag (Ausgaben für Wohnung)vorlegen müssen.

ich verstehe die Rechenbeispiel auf der Seite nicht ganz.

viele Grüsse

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Re: wohngeld/Eingliederungshilfe

Ungelesener Beitragvon w12 » 15.05.2017, 17:11

Hallo Hase1

Da kann ich dir leider nicht weiterhelfen.

Du gehörst zu der Gruppe (vollstationäre Form), die ihr Einkommen voll einsetzen muss.
Behinderte Menschen haben noch Freibeträge.

Gruß
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